Vom minimalen Unterschied zum selbstschliessenden Patch
Die Amplitude R schwingt zwischen −1 und +1. Das ist die einzige Aussage: ein Unterschied existiert. Ohne Phase bleibt das Modell flach – eine Ebene, keine Welt.
Von vorne betrachtet (entlang x) sehen wir die Phase θ als Winkel in der yz-Ebene. Die Imperfection δθ schreibt bei jedem Schritt eine minimale Drehung. ψ = Re^(iθ) vereint beide – Amplitude und Phase – in einem komplexen Feld. Das ist bereits inhärent dreidimensional.
Dieselbe yz-Projektion wie Panel 2, aber mit sechs aufeinanderfolgenden Amplituden. Jede ältere Wirkung erscheint blasser. Die Phase dreht sich mit jedem Schritt um δθ weiter – der Pfad im Kreis ist die akkumulierte Geschichte des Feldes. Kein Sprung, kein Bruch: kontinuierliche Wanderung aus dem einzigen Axiom.
Die Helix in isometrischer Projektion: x läuft von links-unten nach rechts-oben, y ist die Amplitude (oben/unten), z die Phase (vorne/hinten). Gestrichelt = hinter der Ebene. Nach jedem Umlauf λ kehrt die Helix zur gleichen x-Position zurück – aber nur, wenn die Windungsbedingung erfüllt ist. Der Patch wählt seine eigene Länge.