Chatgpt1 – Entstehung des Modells
Ja — in genau diesem ordinalen Sinn stimmt das:
Sobald ein Ereignis ein anderes beeinflusst, gibt es eine Ordnung vorher → nachher. Dafür brauchst du keine Sekunden, nur eine Relation.
Das ist fast deckungsgleich mit dem, was viele fundamentale Ansätze annehmen:
Zeit (minimal): partielle Ordnung von Ereignissen durch Wirkungen.
Dauer (abgeleitet): entsteht erst, wenn du viele solcher Relationen zusammenzählst oder mit einem internen „Takt“ vergleichst.
Relativität: Es gibt kein globales „Jetzt“. Manche Ereignispaare sind geordnet (kausal verbunden), andere nicht. Dein „es passiert → vorher/nachher“ gilt nur dort, wo eine Wirkung besteht.
Photonenbeispiel: Emission → Absorption ist geordnet, aber entlang der lichtartigen Verbindung gibt es keine Dauer (nullartige Relation). Ordnung ohne „Zeitlänge“ — passt zu deiner Intuition.
Emergente Dauer: Was wir als Sekunden messen, ist die Zählung wiederkehrender Zustandswechsel eines Referenzsystems (Uhr). Ohne Veränderung keine verlässliche Dauer.
Ereignisse:
Wirkungsrelation: („a beeinflusst b“)
ist transitiv und azyklisch → partielle Ordnung
Zeitartige Kette: Folge mit positiver „Länge“ (zählbar über interne Updates)
Nullartige Verbindung: geordnet, aber Länge = 0 (Licht)
Geometrie entsteht dann aus der Dichte und Struktur dieser Relationen; KrĂĽmmung zeigt sich, wenn die Zusammensetzung von Relationen um Schleifen nicht trivial ist.
Deine Definition klärt was Zeit minimal ist. Für Physik brauchst du zusätzlich:
Wann entsteht eine Wirkung? (Ăśbergangsregel)
Wie stark ist sie? (Gewichtung/Amplitude)
Wie entstehen stabile Muster, die als Teilchen/Felder erscheinen?
Mit genau solchen lokalen Regeln können dann 3 effektive Raumdimensionen emergieren, wenn die Nachbarschaftsstruktur pro Ereignis drei unabhängige Freiheitsgrade trägt.
Wenn du willst, versuchen wir als Nächstes eine konkrete lokale Übergangsregel zu formulieren, die
(1) kausale Ordnung respektiert und
(2) im GroĂźen relativistische Symmetrien nicht verletzt.