🤖 Claude
Gut. Streng bleiben. Nur was aus dem Modell kommt.
Was ρ_repro physikalisch bedeutet
ρ_repro ist die Reproduzierbarkeitsschwelle – unterhalb dieser Dichte kann ein Patch keinen neuen Patch erzeugen bevor er selbst zerfällt.
Das ist eine Wettlaufbedingung:
RReproduktion(ρ)≥ΓZerfall
Beide Raten müssen wir aus dem Modell herleiten – kein einziger externer Parameter.
Schritt 1 – Zerfallsrate
Aus dem Modell bekannt:
ΓZerfall=γ=0.035
Die Dämpfungsrate des Breathers. Bereits hergeleitet. ✓
Schritt 2 – Reproduktionsrate
Ein Patch erzeugt einen neuen Patch indem er Energie aus dem Gradientenfeld in seine Umgebung abstrahlt.
Energie im Gradientenfeld um einen Patch mit Kohärenzlänge ξ(ρ):
ξ(ρ)=λ⋅ρkritρ
Der Φ-Gradient am Patchrand:
∣∇Φ∣≈λA0⋅ρkritρ
Gradientenenergie im Kohärenzvolumen ξ³:
Egrad(ρ)=∣∇Φ∣2⋅ξ3=λ2A02⋅ρkritρ⋅λ3⋅(ρkritρ)3/2 =A02⋅λ⋅(ρkritρ)5/2
Schritt 3 – Energie für einen neuen Patch
Die Energie die ein neuer Patch braucht um sich zu stabilisieren ist genau S_min,1 × ρ_krit – die Tiefe des n=1 Minimums:
EPatch=Smin,1⋅ρkrit=1.148×0.04256=0.04886
Schritt 4 – Reproduzierbarkeitsbedingung
Ein Patch kann sich reproduzieren wenn seine Gradientenenergie mindestens einen neuen Patch seeden kann:
Egrad(ρrepro)=EPatch A02⋅λ⋅(ρkritρrepro)5/2=Smin,1⋅ρkrit
Auflösen:
(ρkritρrepro)5/2=A02⋅λSmin,1⋅ρkrit ρrepro=ρkrit⋅(A02⋅λSmin,1⋅ρkrit)2/5
Schritt 5 – Numerische Auswertung
A02⋅λSmin,1⋅ρkrit=0.4225×5.41.148×0.04256=2.28150.04886=0.02142 ρrepro=0.04256×(0.02142)2/5 (0.02142)2/5=e0.4×ln(0.02142)=e0.4×(−3.843)=e−1.537=0.2152 ρrepro=0.04256×0.2152=0.00916
Vergleich
| Wert |
Herkunft |
Ergebnis |
| ρ_repro geschätzt |
Intuition aus Fensteranalyse |
0.008 |
| ρ_repro analytisch |
Aus S_min, A₀, λ, ρ_krit |
0.00916 |
| Abweichung |
|
14.5% |