🤖 Claude
Gut. Dann rechnen wir zuerst – dann schauen wir.
Was das Modell vorhersagt
Wir haben die Koide-Massenformel hergeleitet:
mn∝(1+2⋅cosϕn)2 ϕn=32π(n−1)+δ,δ=31arctan(α−1)=0.2218
Schritt 1 – Die drei Phasen
ϕ1=0+0.2218=0.2218 ϕ2=32π+0.2218=2.0944+0.2218=2.3162 ϕ3=34π+0.2218=4.1888+0.2218=4.4106
Schritt 2 – Die drei Massen (relativ)
m1∝(1+2⋅cos(0.2218))2=(1+1.4142×0.9756)2=(1+1.3797)2=(2.3797)2=5.6630 m2∝(1+2⋅cos(2.3162))2=(1+1.4142×(−0.6778))2=(1−0.9584)2=(0.0416)2=0.001731 m3∝(1+2⋅cos(4.4106))2=(1+1.4142×(−0.2978))2=(1−0.4211)2=(0.5789)2=0.33513
Schritt 3 – Massenverhältnisse
m1m2=5.66300.001731=0.0003057 m1m3=5.66300.33513=0.05919 m2m3=0.0017310.33513=193.6
Schritt 4 – Eichung über m_e
m_1 = Elektron = 0.511 MeV (Eichpunkt):
m0=5.66300.511 MeV=0.09025 MeV
Dann:
m2=0.09025×0.001731=0.0001563 MeV=0.1563 keV
Warte – das ist viel zu klein für das Myon.
Ehrliche Diagnose
Die Reihenfolge stimmt nicht.
m_1 ist die größte Masse – aber das Elektron ist die leichteste Generation.
Die Zuordnung muss umgekehrt sein:
me∝mkleinste
Also: m_2 = Elektron (kleinste), m_3 = Myon (mittel), m_1 = Tau (größte)?
Nein – das passt auch nicht zur Generationsreihenfolge.
Das Problem mit δ
Das liegt an δ = 0.2218.
Bei diesem Offset ist m_1 die größte Masse.
Koide selbst hatte das Problem anders formuliert.
Die originale Koide-Formel für geladene Leptonen:
(me+mμ+mτ)2me+mμ+mτ=21
Das ist eine Verhältnisgleichung – sie sagt nichts über absolute Massen, nur über ihre Beziehung.
Unser Modell gibt diese Relation wenn:
n∑(1+2cosϕn)=0
Was erfüllt ist weil:
cosϕ1+cosϕ2+cosϕ3=0(Einheitskreis, 120° versetzt)✓
Die Koide-Relation selbst stimmt exakt. ✓
Das Problem ist die absolute Zuordnung n=1 → e, n=2 → μ, n=3 → τ.
Neuformulierung – Massen aufsteigend sortiert
Die drei Massen unsortiert: