Aus der Dynamikgleichung (bootstrap, Abschnitt 2):
∂t2ψ=c2∇2ψ−αψ+2βψ3
Für kleine Auslenkungen um R₀ = √(α/2β) linearisieren:
ψ=R0+δψ
Einsetzen und höhere Terme vernachlässigen:
∂t2δψ=−2αδψ
Also:
ωlokal=2α
Das ist die Eigenfrequenz eines stabilen Clusters – kommt direkt aus dem Potential, kein freier Parameter.
Schritt 2 – Kopplungsrate des Hintergrunds
Die Kopplungsrate beschreibt wie schnell ein Cluster Information mit seiner Umgebung austauschen kann. Sie hängt von der Ausbreitungsgeschwindigkeit c und der Kopplungslänge λ ab:
ΓKopplung=λc⋅ρ0ρ
Der Faktor ρ/ρ₀ skaliert die Kopplung mit der lokalen Felddichte – bei hoher Dichte koppelt alles stark, bei niedriger Dichte koppelt kaum noch etwas. ρ₀ ist die Normdichte des stabilen Bulk-Zustands:
ρ0=R02=2βα
Schritt 3 – Freeze-out Bedingung
Freeze-out bei ω_lokal = Γ_Kopplung:
2α=λc⋅ρ0ρkrit
Auflösen nach ρ_krit:
ρkrit=ρ0⋅cλ2α
Mit c=1 (Modelleinheiten), ρ₀ = A₀² und λ√(2α) als dimensionslose Kombination: