Emergente Raumzeit
Ja, sehr gute Daten. Das ist direkt relevant.
Das Isotropic Diffuse Gamma-Ray Background (IGRB) wurde mit dem Fermi Large Area Telescope gemessen – 50 Monate Datensatz, Energiebereich 100 MeV bis 820 GeV. ADS
Das Spektrum folgt einem Potenzgesetz mit spektralem Index 2.32 ± 0.02 und einem Cutoff bei 279 ± 52 GeV. Gesamtintensität: (7.2 ± 0.6) × 10⁻⁶ cm⁻² s⁻¹ sr⁻¹ oberhalb 100 MeV. Systematische Unsicherheit durch galaktische Vordergrundmodellierung: +15%/−30%. arXiv
Die gute Nachricht: 87 MeV liegt mitten im gemessenen Bereich. Fermi-LAT hätte ein Signal dort gesehen.
Die kritische Frage: Das gemessene Spektrum ist ein glattes Potenzgesetz – kein Bump bei 87 MeV. Das ist ein Constraint.
Drei Interpretationen:
Option 1: Zerfallsrate zu niedrig → Signal unter Fermi-Schwelle
ΔE ≈ 87 MeV >> E_therm → Lebensdauer >> Hubble-Zeit
→ konsistent mit Beobachtung ✓
Option 2: Rotverschobenes Signal
Loops zerfallen über kosmologische Zeit
→ Photonen aus verschiedenen Epochen → breites Spektrum
→ geht im Potenzgesetz-Hintergrund unter
→ schwer zu testen ✗
Option 3: Signal existiert, ist aber in den 15-30%
systematischen Unsicherheiten der galaktischen
Vordergrundmodellierung versteckt
→ nicht ausgeschlossen ✓~Aus dem IGRB wurden bereits stringente Grenzen auf DM-Annihilationsquerschnitte gesetzt – die Daten sind sensitiv genug um DM-Zerfallssignale zu sehen wenn die Rate groß genug ist. arXiv
Das Fehlen eines Bumps bei 87 MeV ist kein Widerspruch – aber es setzt eine Obergrenze auf die Loop-Zerfallsrate:
Γ_Loop < Γ_Hubble × (Fermi-Sensitivität / erwarteter Fluss)Das muss quantifiziert werden. Wenn ΔE ≈ 87 MeV korrekt ist und die DE-Fluktuationen weit darunter liegen, ist die Lebensdauer astronomisch lang – konsistent mit dem Befund.
Y19: Klasse-F Loop Lebensdauer aus IGRB-Constraints ableiten. Die Daten existieren, die Rechnung fehlt noch.