Chatgpt3 – Entstehung des Modells
Sehr gute Frage — und genau da liegt der Knackpunkt.
„Anfangsamplitude erhöhen“ heißt nicht „irgendwie größer machen“,
sondern relativ zur internen Stabilitätsskala des Modells.
Die relevante Vergleichsgröße ist:
Das war der stationäre nichttriviale Fixpunkt aus der Stabilitätsanalyse.
Es gibt drei charakteristische Dichten:
ρ_krit
→ Beginn der nichtlinearen Phasenbindung
ρ_fix = ω₀²/λ − ρ_krit
→ energetisch bevorzugte stabile Kohärenzdichte
ρ_event
→ unsere numerische Detektionsschwelle
Damit überhaupt stabile Cluster entstehen können, muss gelten:
und idealerweise
Parameter waren:
ω₀ = 4
λ = 1
ρ_krit = 0.15
Damit:
Das ist riesig.
Die Anfangsamplitude hatte aber:
|C|² ≈ 0.04
Das ist zwei Größenordnungen zu klein.
Also:
Das System war extrem weit unterhalb der Selbststabilisierung.
Kein Wunder, dass nichts passiert.
Wir hatten eine starke interne Rückstellfrequenz ω₀,
aber viel zu kleine Anfangskohärenz.
Das System war praktisch linear.
Parameter so wählen, dass
z.B.
ω₀ = 1
λ = 5
ρ_krit = 0.05
Dann:
Das liegt im Bereich der Anfangsamplitude.
Dann wird echte Nichtlinearität aktiv.
Anfangsamplitude massiv erhöhen.
Aber das ist weniger elegant.
Die Born-Gewichtung kann nur entstehen, wenn:
das System nahe einer Stabilitätsschwelle arbeitet
kleine Unterschiede in |C|² zu unterschiedlichen Stabilisationszeiten führen
Wenn alles weit unterhalb der Schwelle ist,
ist das System effektiv linear
→ keine Ereignisse
→ keine Statistik.
„Anfangsamplitude erhöhen“ heißt konkret:
Sie in den Bereich der dynamischen Stabilitätsskala bringen,
nicht einfach „größer machen“.
Wenn du willst, führe ich jetzt eine zweite Simulation mit physikalisch konsistenter Parametrisierung durch.
Dann sehen wir, ob wirklich Cluster entstehen — und erst dann testen wir die Born-Gewichtung.