🤖 Claude
Gut. Systematisch durch alle drei Kanäle – dann Gesamtbilanz.
Sekundäre DM-Kanäle
Ausgangslage nach primärem Freeze-out
Was existiert nach der Primärphase:
- Stabile Gen-1 Patches (n=1) – Baryonen
- Zerfallende Gen-2/3 Verbünde
- Klasse F Wirbellinien zwischen Verbünden
- Neutrinos (0,s) aus Klasse C
- Heißes strukturiertes Φ
Kanal 1 – Klasse F Fossilien als DM
Mechanismus
Gen-2 und Gen-3 Verbünde sind durch Klasse F Wirbellinien zusammengehalten. Wenn der Verbund zerfällt:
(3,2,1)-Verbund→(1,+1)+(0,s)+γ
Die Klasse F Linie hatte drei Endpunkte. Nach dem Zerfall hat sie keine Endpunkte mehr – sie schließt sich zu einer geschlossenen Wirbellinie.
Geschlossene Wirbellinien sind topologisch stabil – sie können nicht einfach verschwinden. Sie propagieren durch Φ ohne Klasse B Kopplung – sie leuchten nicht. Aber sie haben Energie und krümmen Φ lokal – sie gravitieren.
Das ist Dunkle Materie Kanal 1.
Energie pro geschlossener Wirbellinie
Eine geschlossene Linie der Länge L hat Energie:
EF=σF⋅L
Wobei σ_F die Linienspannung aus Klasse F:
σF=λA02=5.40.4225=0.07824
Typische Länge L – Umfang des zerfallenen Verbunds:
L≈2πRVerbund≈2π×5.5=34.56 EF≈0.07824×34.56=2.704
Häufigkeit
Jeder Gen-2/3 Verbund der zerfällt hinterlässt eine geschlossene Wirbellinie. Die Zerfallsrate ist:
ΓZerfall=ΓGen2+ΓGen3
Die relative Häufigkeit von Gen-2 und Gen-3 hatten wir:
fn=2=0.245×fn=1fn=3=0.095×fn=1
Jeder Gen-2 Verbund hat 2 Wirbellinien, jeder Gen-3 hat 3:
NF-loops=2×fn=2+3×fn=3=(0.490+0.285)×fn=1=0.775×fn=1
Gewicht W_DM^F
WDMF=NF-loops×EF×fn=1norm
f_n=1 normiert auf Gesamtpool. Aus primärer Phase: f_baryon^primär ≈ 0.26 (vor Sekundäreffekten).
WDMF=0.775×2.704×Wbaryonprima¨r =0.775×2.704×0.02679=0.05617
Kanal 2 – Neutrino-Residuen als DM
Mechanismus
Beim Zerfall von Verbünden entsteht (0,s) – Neutrinos. Normale Neutrinos propagieren frei – sie sind zu leicht.
Aber: Neutrinos die in strukturiertem Φ entstehen können an Φ-Gradienten hängenbleiben wenn ihre kinetische Energie kleiner ist als das lokale Φ-Potential:
Ekinν<ΔΦlokal
Diese eingefangenen Neutrinos propagieren nicht frei – sie sitzen in Φ-Potentialtöpfen. Sie koppeln nicht an Klasse B – leuchten nicht. Sie gravitieren.
Das ist Dunkle Materie Kanal 2 – warme Dunkle Materie aus Neutrino-Einfang.
Einfangbedingung
Die kinetische Energie eines Neutrinos bei Entstehung:
Ekinν=2Δn×ω0×(1−fBindung)
Bei Δn=1 Zerfall: E_kin^ν ≈ 0.5 × 0.8 × (1-0.3) = 0.28
Lokales Φ-Potential an Klasse F Wirbellinien:
ΔΦF=σF×ξ=0.07824×2.341=0.1832
Einfangbedingung: E_kin^ν > ΔΦ_F → 0.28 > 0.183 → kein Einfang an einzelner Linie.
Aber an Clustern von Wirbellinien – also dort wo viele Verbünde dicht beieinander zerfallen:
ΔΦCluster=NF×ΔΦF
Einfang wenn N_F > E_kin^ν / ΔΦ_F = 0.28/0.183 = 1.53
Also ab N_F ≥ 2 Wirbellinien in Reichweite → Neutrino wird eingefangen.
Häufigkeit des Einfangs
Wahrscheinlichkeit dass ein Neutrino in Reichweite von ≥2 Wirbellinien entsteht:
PEinfang=1−P(NF=0)−P(NF=1)
Poisson-Verteilung mit mittlerer Wirbelliniendichte:
NˉF=NF-loops×VgesamtVEinfang
Einfangvolumen pro Linie: V_Einfang = 4π × ξ³/3 = 4π × 12.84/3 = 53.85
Typisches Volumen pro Cluster: V_ges = λ³ = 157.5
NˉF=0.775×157.553.85=0.775×0.342=0.265 P(NF=0)=e−0.265=0.767 P(NF=1)=0.265×e−0.265=0.203 PEinfang=1−0.767−0.203=0.030
3% der Neutrinos werden eingefangen.
Anzahl eingefangener Neutrinos
Pro Verbundzerfall entstehen:
- Gen-2 Zerfall: 1 Neutrino
- Gen-3 Zerfall: 2 Neutrinos (Kaskade)
Nν=1×fn=2+2×fn=3=0.245+0.190=0.435 pro Gen-1
Eingefangene Neutrinos:
NνDM=0.435×0.030=0.01305 pro Gen-1
Energie pro eingefangenem Neutrino
Das Neutrino sitzt im Φ-Topf. Seine gebundene Energie:
EνDM=ΔΦCluster−Ekinν≈2×0.1832−0.28=0.0864
Gewicht W_DM^ν
WDMν=NνDM×EνDM×Wbaryonprima¨r =0.01305×0.0864×0.02679=0.0000302
Sehr klein – vernachlässigbar.
Kanal 3 – Post-Freeze-out Φ-Strukturen
Mechanismus
Nach dem Freeze-out kühlt Φ weiter ab. Die Resonanzabsorption durch Breather hört auf – Breather sind eingefroren. Jetzt können sich neue DM-Strukturen im abgekühlten Φ bilden – ohne Konkurrenz durch Breather.
Das ist der wichtigste Kanal.
Post-Freeze-out Φ-Dichte
Nach dem Freeze-out enthält Φ:
Φpost=Φgesamt−Φin Baryonen−Φin F-loops =1−Wbaryonprima¨r−WDMF=1−0.02679−0.05617=0.9170
Davon ist ein Anteil f_kohärent^post noch kohärent genug für DM-Strukturen:
fkoha¨rentpost=fZR×(1−PEinfang)×e−tFO/τkoha¨renz
t_FO/τ_kohärenz – wie schnell Φ nach Freeze-out dekohäriert. Das ist der einzige Parameter den wir nicht direkt kennen.
Aber: Wir können es anders ansetzen. Das Post-Freeze-out DM-Fenster ist dasselbe Fenster [ρ_repro, ρ_krit] – nur jetzt ohne Breather-Absorption.
Also gilt g(ρ) = 1 für alle ρ im Fenster. Das DM-Gewicht aus Post-Freeze-out:
WDMpost=Φpost×WDM0×(1−fabsorbiert)
Der Anteil nicht-absorbiert im primären Fenster war winzig – aber das Post-Freeze-out Φ ist ein neuer Pool. Seine Strukturdichte ist:
ρpost(x)=Φpost×GΦ(x)
Wobei G_Φ die räumliche Verteilung von Φ nach Freeze-out. Φ ist strukturiert durch die Positionen der eingefrorenen Baryonen – konzentriert zwischen ihnen.
Das effektive DM-Fenster im post-Freeze-out Φ:
WDMpost=∫ρreproρkritPpost(ρ)dρ
P_post(ρ) ohne Absorption – einfach die Boltzmann-Verteilung:
WDMpost=Φpost×WDM0=0.9170×0.01967=0.01804
Schritt: Alle Kanäle zusammen
| Kanal |
W_DM |
Physikalisch |
| Primär (fast alles absorbiert) |
~0 |
— |
| Kanal 1 – F-Loops |
0.05617 |
Wirbellinien-Fossilien |
| Kanal 2 – Neutrino-Einfang |
0.0000302 |
vernachlässigbar |
| Kanal 3 – Post-Freeze-out |
0.01804 |
abgekühltes Φ |